Donnerstag, 7. Februar 2013

Nach dem größten Bankraub in der Geschichte Brasiliens


Erinnern sie sich noch?
Nach dem größten Bankraub in der Geschichte Brasiliens hat die Polizei eine erste wichtige Spur. Die Beamten fanden auf einem Parkplatz in der Stadt Fortaleza einen Kleinlaster, in dem sich noch ein winziger Teil der Beute befand, teilte die Polizei am Mittwoch (Ortszeit) mit.
Demnach lagen in dem Wagen umgerechnet knapp 2000 Euro in 50-Real-Scheinen. Bei dem Bankraub waren rund 156 Millionen Real (52 Millionen Euro) in 50-Real-Scheinen erbeutet worden.

Bankraub schon am Freitag
Da der Kleinlaster den Erkenntnissen zufolge bereits am Samstagabend abgestellt wurde, müssen die bisherigen Annahmen zum Zeitpunkt des Überfalls revidiert werden. Die Tat sei wohl bereits am Freitag zwischen zehn Uhr vormittags und zwölf Uhr mittags begangen worden, sagte ein Polizeisprecher. Bisher waren die Fahnder davon ausgegangen, daß die Täter für den Diebeszug die Nacht zum Sonntag genutzt hatten. Der Raub war erst am Montagmorgen entdeckt worden.
Der Überfall auf die brasilianische Zentralbank in Fortaleza, der Hauptstadt des Bundesstaates Ceará, war in monatelang präzise vorbereitet worden. Von einem zum Schein eröffneten Gartenbaugeschäft aus gruben die Täter einen 80 Meter langen Tunnel unter den Tresorraum. Die Täter hatten vermutlich Komplizen in der Bank, da im Tresorraum die Bewegungsmelder und Überwachungskameras deaktiviert worden waren.


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