– Von großer Bedeutung für das wirtschaftliche Wachstum ist der Aufbau von Know-how. Laut Brasscom, dem brasilianischen IT-Verband, werden der Branche bis Ende 2013 etwa 140.000 Fachkräfte fehlen. Der Austausch von Arbeitnehmern und der Transfer von Know-how werden mangels zwischenstaatlicher Vereinbarungen zum Besteuerungsrecht aber erschwert, wenn nicht gar verhindert. Der administrative Aufwand zum Erreichen einer ausgewogenen Besteuerung macht den Austausch von Lehrkräften und Forschern von vornherein unattraktiv.
– Brasilien hat Doppelbesteuerungsabkommen mit Ländern wie Spanien, Österreich, Frankreich und den Niederlanden abgeschlossen. Deutschland hat bestehende Abkommen mit Uruguay und Argentinien. Wenn dort einfacher investiert werden kann, dann fließen die Investitionen unmittelbar in die Nachbarländer, vorbei an Deutschland und Brasilien. Die fehlenden steuerlichen Rahmenbedingungen behindern damit wirtschaftlich sinnvolle Transaktionen und Investitionen.
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